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ESshuttleThunder05.JPG (125110 Byte)

 

germanflag.gif (150 Byte) BESCHREIBUNG:

Länge: 182 m
Schienenlänge: 220 m
Höhe der Rampen: 42 m und 32 m
max. Steigung der Rampen: 70 Grad
Durchmesser des Loopings: ca. 14 m
max. Geschwindigkeit während der Beschleunigung: ca. 24 m/s
Gewicht des Kontergewichtes: ca. 42 t
Durchmesser der Seillaufrollen: ca. 2,1 m
Die Fotos entstanden 1992 und 1993 im "Alton Towers" Park in Alton, England. Bei diesem "Shuttle Loop" handelt es sich um den Allerersten der damals, im Jahre 1977, im "Kings Dominion" in Richmond, USA, unter dem Namen "King Kobra" in Betrieb ging. Nach seinem Verkauf war er von 1987 bis 1989 in "Jolly Rogers Amusement Park" in Ocean City, USA, zu finden. Auf Grund des Geräuschpegels beschwerten sich die Nachbarn und es kam erneut zum Verkauf. Nach einer Generalüberholung fand die Anlage ihren Weg nach England. Dort wurde sie von 1990 bis 1996 als "Thunder Looper" im "Alton Towers" Park in Alton, England betrieben. Dieser englische Park hat sich leider wegen baulichen Höhenbegrenzungen von der Bahn trennen müssen. So gelangte sie 1997 in den "Great Adventure" Park in Sao Paolo, Brasilien. Hier änderten sich ende der neunziger Jahre die Besitzverhältnisse und somit auch der Name des Parks. Seit der Saison 2000 heißt der Park "Hopi Hari" und die Anlage "Katapul".

Nur die ersten beiden "Shuttle Loop" Ausführungen hatten die filigrane Looping-Gitterkonstruktion. Der Antrieb durch das fallende Gewicht wurde allerdings bei den ersten vier Ausführungen eingesetzt. Danach erfolgte der Start durch ein anderes Prinzip. Hier ist mehr darüber zu erfahren:

SHUTTLE LOOP zweite Serie (Schwungradausführung)

 

Wie es funktioniert:

Ein Schlitten (6) "pusher" ist mit einem endlosen Zugseil (7) verbunden. Das Zugseil ist auf zwei Seillaufrollen (8+9) aufgespannt und die Seillaufrollen sind auf horizontalen Achsen montiert. Der Schlitten läuft auf Führungsschienen (37) welche auch um die Seillaufrollen führen.  Das Gewicht hängt an einem Seil (12) und wird  über eine Umlenkrolle (19) am Fuße des Turms geführt. Im Turm wird das Seil über einen Flaschenzug geführt. Dieser besteht aus einer Seillaufrolle (15) welche oben auf dem Gewicht montiert ist und zwei weiteren  Seillaufrollen (16+17), deren Achsen am oberen Turmende montiert sind. Durch die Unterstützung der beiden Seillaufrollen (16+17) werden auf dieser Seite des Seilendes drei Passagen (20,21+22) gebildet. Jede Passage trägt nur ein Drittel des Gewichts. Die Fallgeschwindigkeit wird so allerdings verdreifacht. Das andere Seilende ist an einer Seiltrommel (39) befestigt. Wenn das Gewicht zu stürzen beginnt wird die Luft, die sich unterhalb befindet gestaucht. Die Luft verlässt den Turmschacht an den dafür vorgesehenen Aussparungen (23).  Hierdurch entsteht ein pfeifendes Geräusch. Sobald das untere Ende des Gewichts die Aussparungen passiert hat verstummt das Pfeifen und die verbleibende Luft im unteren Ende des Turmschachts wirkt somit stoßdämpfend als weicher Puffer. Eine Bremse (31) wirkt auf die Seiltrommel (30) um somit  die Spannung des Seils zu gewährleisten und ein Überdrehen der Trommel zu verhindern. Die Kupplung (32) ist während der Startphase so lange geöffnet wie das Gewicht fällt. Danach schließt die Kupplung und stellt eine Verbindung zu zwei Motoren (33) her. Nun wird die Kabeltrommel entgegengesetzt gedreht, was das Heben des Gewichts und die Weiterbeförderung des Schlittens bis zur Startposition zur Folge hat. Eine weitere Bremse (42) welche mit der Achse der hinteren Seillaufrolle (8) verbunden ist, schließt simultan mit dem Öffnen der Kupplung (32) um das Zugseil so lange fest zu halten, bis der Zug im Bahnhof zum Halten kommt. Nachdem sich ein Verzögerungselement (29), über ein Reduziergetriebe (41), mit der hinteren Seillaufrolle verbindet, lößt sich die Bremse (42). Dieses ermöglicht ein sanftes Absinken des Gewichts welches somit den Schlitten am Zugende platziert, gefolgt durch erneutes Schließen der Bremse (42). Nachdem die Fahrgäste ihre Plätze eingenommen haben ermöglicht das simultane Lösen der Bremsen (38+42) den Start und das Gewicht beginnt zu fallen. Wenn das Gewicht fällt, erfolgt eine schnelle Beschleunigung des Zuges durch den Looping (2) hinauf auf die Rampe (3). Der Schwerkraft zufolge ändert der Zug die Fahrtrichtung und durchläuft die Strecke in entgegen gesetzter Richtung durch den Looping und den Bahnhof, um auf der anderen Rampe (4) wiederum dem Gesetz der Schwerkraft folgend die Fahrtrichtung zu wechseln. Im Bahnhofsbereich (35+36) wird der Zug durch einen konventionellen Bremsmechanismus angehalten. Aus Gründen der Sicherheit sind die Enden der Rampen mit Puffern (39+40) ausgestattet um ein Hinausschießen zu verhindern.

Anmerkung 1: Entgegen dieser Beschreibung ist bei älteren Modellen des "Shuttle Loops" Folgendes geändert worden: Der Rücktransport des Schlittens erfolg nicht wie beschrieben oberhalb der Strecke in entgegen gesetzter Richtung, sondern in gleicher Richtung unterhalb der Strecke. Es ist im Prinzip ein Umlauf des Zugseils.

Anmerkung 2: Es gibt Modelle der "Kontergewichtsausführung", bei denen die Gitter- als auch die Kastenkonstruktion beim Looping verwendet wurde. 

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SPECIFICATION:
length: 597 ft.
length of track: 722 ft.
hight of inclines: 137.8 ft. and 105 ft.
max. angle of incline: 70 degrees
diameter of loop: appr. 46 ft.
max. speed during acceleration: appr. 78 ft./sec
weight of counterweight: appr. 42 tons
pulley diameter: appr. 6.8 ft.
The pictures were taken in 1992 and 1993 at "Alton Towers" in Alton, Enland. This "Shuttle Loop" was the very first. It started operation in 1977 as "King Kobra" at "Kings Dominion" in Richmond, USA. After its dismantling, the coaster has had a stay at "Jolly Rogers Amusement Park" in Ocean City, USA, from 1987 til 1989. Neighbours complained about the noise and that's why the sale went on. After an overhauling the coaster found its way to "Alton Towers" in Alton, England. It stayed there from 1990 till 1996 and lived up to it's name "Thunder Looper". In case of hight restrictions at "Alton Towers", it once  again came to a sale. From 1997, the unit can be found at "Great Adventure" in Sao Paolo, Brazil. The ownership of "Great Adventure" changed and so the park's name, too. From the season 2000 the park is named "Hopi Hari" and the coaster is named "Katapul". 

This "Shuttle Loop" and only one other are featuring the grating-construction which surrounds the loop. The start-mechanism with a dropping weight was used four times. Later on, another mechanism gave the power. Here you can check it out:

SHUTTLE LOOP second serie (flywheel-type)

 

So what makes them go:

A carriage (6) or "pusher" is connected with an endless conveyor belt (7). The belt is wound upon two rope-pulleys (8+9) and the pulleys are mounted on horizontal shafts. The carriage is supported by guide rails (37) which extend around the rope-pulleys. The weight is suspended on a cable (12) which led around a deflecting roller (19) at the foot of the tower. The cable also led around a tackle which comprises a pulley (15) anchored to the weights body and two further pulleys (16+17) with shafts in the upper tower wall. The cable, one end secured to the weight, forms three passes (20,21+22) supporting the weight on the pulleys (16+17). Each pass carries only one third of the weight whose speed of descent is tripled. The opposite end of the cable is fastened to the cable drum (30). When the weight begins to drop, the air (present in the lower part of the tower) is compressed and escapes through the apertures (23) while making a whistling noise. As soon as the lower edge of the weight passes the apertures, the noise stops and the air in the lower part of the tower cushions the descent of the weight. A brake (31) coacts with the cable drum (30) to keep the cable (12) in tension by preventing an overrun when the weight is decelerated. The clutch (32) is open during the starting phase when the weight is beeing dropped . After the start the clutch closes to connect a pair of hoist motors (33) with the cable drum causing reverse rotation of the drum. This results in a re-elevation of the weight and in movement of the carriage beyond to the starting position. Another brake (42), connected with the shaft of the rear rope-pulley (8), is operated simultaneous with release of the clutch (32) to immobilize the belt until the train has come to a halt at the station. Upon the subsequent release of the brake (42) a retarder (29), which is coupled with the rear rope-pulley via a reducing gear (41), acts. This allows the weight to descent slightly which brings the carriage at low speed in contact with the trains rear, followed by reoperation of the brake (42). After the passengers have taken their seats the similtaneous release of the brakes (38+42) starts the next ride as the weight begins to drop into the tower. When the weight drops, the train is quickly brought up to a high speed carrying it trough the loop (2) and up the slope (3). Gravity reverses the direction of motion and propels the train once more through the loop, the station and up the other slope (4). Gravity reverses again the direction of motion and the train descends to the station (35+36) where it is arrested by a conventional brake mechanism. As a safety measure the slopes are featuring bumpers (39+40) at their peaks, to provide any overshooting.

Note 1: Although as described, something had been changed on earlier versions of the "Shuttle Loop". The motion of the conveyor is not leftward against its starting direction. The belt is moved to the same direction as on the start which means a circulation.

Note 2: Both looping-types (grating and box-beam) were used on the "weightdrop" version.

 

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